Der Zeuge von Morgen – Ein fesselnder Science-Thriller

Er hat nichts gesehen. Er war nur dort.
Sam Reed ist seit neunzehn Monaten Patient einer psychiatrischen Klinik in Boston. Er liest Gezeitentabellen, sitzt jeden Abend am selben Fenster und nimmt seine Tabletten pünktlich. Ein ruhiger Mann, ein stiller Fall.
Bis er eines Abends, mitten im Aufenthaltsraum, das Bewusstsein verliert und mit einem Satz zurückkommt, den niemand versteht: „Ich war dort.“
Am nächsten Morgen findet die Polizei eine Tote. Den Tatort hat Sam bis ins kleinste Detail beschrieben, obwohl er die Station seit Monaten nicht verlassen hat.
Detektive Nora Callahan glaubte nicht an einen Hellseher. Sie glaubt an Fakten. Doch die Fakten führen sie immer wieder zu Zimmer 412: zu einem Mann, der Orte beschreibt, an denen er nie war, und Dinge weiß, die er nicht wissen kann. Ein Täter zieht eine Spur durch Boston und verhängt an jedem Tatort den Spiegel. Und Sam sieht ihn, jeden Abend ein Stück deutlicher, bis er nicht mehr sicher ist, wessen Gedanken er eigentlich denkt.
Je tiefer Callahan gräbt, desto dunkler wird das Muster: eine abgebrochene Medikamentenstudie, verschwundene Patientendaten, ein Pharmakonzern mit sehr viel Geld und sehr wenig Gewissen. Und eine Frage, die mächtige Menschen um jeden Preis beantwortet haben wollen:
Ist Sam Reed krank? Oder ist er das einzige Zeuge eines Verbrechens, das noch gar nicht geschehen ist?
„Der Zeuge von Morgen“ ist ein psychologischer Science-Thriller über die Grenzen der Wahrnehmung, über Schuld, Verantwortung und die Frage, was wir übersehen, weil wir nicht hinsehen wollen.

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